Die Artischocke ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler. Die Sortengruppe der Artischocke wird wegen ihrer essbaren knospigen Blütenstände angebaut und als Blütengemüse verzehrt.
Hauptanbaugebiete heute sind USA, Italien, Spanien, Ägypten, Argentinien und natürlich Frankreich.
Bei großen Artischocken sind nur die unteren, fleischigen Teile der Schuppenblätter und die Blütenböden essbar. Die unter den Blättern liegenden Härchen sind nicht zum Verzehr geeignet. Kleinere Artischockensorten können im Ganzen verzehrt werden. Die ganzen Blüten werden gebraten oder gekocht. Der Geschmack der Artischocke ist feinherb bis zartbitter. Artischocken werden 20 bis 45 min. in Salzwasser mit etwas Zitronensaft gekocht. Die Blätter werden dann abgezupft und der untere Teil mit den Zähnen abgezogen. In der Regel wird dazu eine Vinaigrette, bestehend aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Knoblauch gereicht. Artischockenböden werden auch eingelegt.
Artischocken wird eine appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben.
Artischocken
Kartoffeln
Kartoffeln haben es in sich, dank ihrer Zusammensetzung an Nährstoffen und des günstigen Verhältnisses an Inhaltsstoffen zueinander. Kartoffeln sind geeignet um den Organismus mit lebenswichtigen Stoffen ausgewogen, energiearm und preiswert zu versorgen. Die tollen Knollen haben einen relativ hohen Wassergehalt und dadurch eine geringe Energiedichte. Verglichen mit Nudeln und Reis liefern Kartoffeln wesentlich mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, aber weniger Energie und Fett.
Kartoffeln sind ein wichtiger Kohlenhydrat- und Ballaststoffspender. Das enthaltene Eiweiß ist für pflanzliche Lebensmittel ungewöhnlich wertvoll. Es kann durch gleichzeitigen Genuss von Milch oder Ei eine höhere Wertigkeit als das Eiprotein bekommen. Kartoffeln tragen mit 17% erheblich zur Vitamin - C – Bedarfsdeckung bei. Ebenso liefert die Kartoffel einen erheblichen Beitrag zur Vitamin B – Versorgung.
Kartoffeln zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln. Dadurch können Körpervorgänge, die an Mineralien gebunden sind, zum Beispiel Transport- und Reizleitungsvorgänge optimal ablaufen. Durch einen ausreichenden Kartoffelverzehr kann der Kalium/Natrium – Haushalt ausgeglichen werden.
In 100g essbarem Anteil sind im Durchschnitt enthalten:
- 77,8 g Wasser 2,0 g
- Eiweiß 0,1 g Fett 15,4 g
- Kohlenhydrate 2,5 g
- Ballaststoffe 3,2 mg
- Natrium 443,0 mg
- Kalium 25,0 mg
- Calcium 0,8 mg
- Eisen 50,0 mg
- Phosphor 0,01 mg
- Carotin 0,1 mg
- Vitamin B1 0,05 mg
- Vitamin B2 17,00 mg
- Vitamin C 70 Kcal
Um die wertvollen Inhaltsstoffe der "tollen Knolle" zu bewahren, kommt es auf eine optimale Lagerung und schonende Zubereitung an. Kartoffeln müssen immer gegart werden, da Kartoffelstärke roh unverdaulich ist. Der ursprüngliche Wert der "tollen Knolle" geht allerdings um so mehr verloren, desto höher der Grad der Verarbeitung ist. Während eine Portion Pellkartoffeln mit 0,3g Fett sehr energiearm ist, verstärken Bratkartoffeln und Pommes mit 16g Fett und Kartoffelpuffer mit 31g Fett pro Portion das "Dickmacher – Image" der Kartoffeln.
Alle Kartoffeln werden Kochtypen zugeordnet, die die Konsistenz der Knollen nach dem Garen angeben. Man unterscheidet nach der "Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Speisekartoffeln":
Typ "festkochend": springen beim Kochen nicht auf, bleiben fest, feinkörnig und feucht. Sie sind besonders für Salate, Pellkartoffeln und Kartoffelgratin geeignet.
Typ "vorwiegend festkochend": springt beim Kochen nur leicht auf, ist mäßig feucht und ist zum Braten, für Pfannengerichte, Aufläufe und Pellkartoffeln geeignet.
Typ "mehligkochend": grobkörnige, trockene Struktur, besonders für Eintöpfe, Suppen, Kartoffelpüree, Reibekuchen, Klöße und Kroketten geeignet. Außerdem gibt es moderne Sorten, die nicht dem alltäglichen Gebrauch dienen. Hierzu zählen: Bamberger Hörnchen,


Rote Kartoffeln, Drillinge, Trüffelkartoffeln, Süßkartoffeln etc.


Die Süßkartoffel, die trotz ihres Namens wenig Zucker enthält, war in Europa schon viel länger bekannt als "unsere" Kartoffel, hat aber nie den Platz unseres neutralen Artgenossen einnehmen können. Ursprünglich stammt sie aus Mexico, ist aber heute in allen warmen Ländern heimisch und kommt sogar schon aus Italien zu uns. Hauptanbauländer sind jedoch Israel und Ägypten. Die spitz zulaufenden, rotbraunen Knollen haben eine glatte Schale und weißgelbes Fleisch, das ausgesprochen süßlich schmeckt. Obwohl man sie wie Kartoffeln zubereitet und verwendet, passen sie wegen ihres Süßgeschmackes nicht zu allen Speisen, wohl aber zu Wild oder Schinken und dergleichen. Sie lassen sich wie etwa Edelkastanien recht apart kochen und verwenden, außerdem sind sie reich an Vitamin C. Süßkartoffeln an einem trockenen, frischen Ort aufbewahren.
Hier noch einige Tips:
- Probieren Sie einige Speisekartoffelsorten mit unterschiedlichem Kochtyp aus, bevor Sie Kartoffeln in größeren Mengen einkaufen!
- Kaufen Sie die verschiedenen Kochtypen gezielt nach Verwendungszweck!
- Die ersten Frühkartoffeln sollten möglichst in kleinen Gebinden immer frisch gekauft und verzehrt werden, da sie ihre gute Speiseeigenschaft schnell verlieren!
- Kartoffeln zum Einkellern sollen gesund, unbeschädigt, gut sortiert, trocken und sauber sein!
- Kartoffeln nie in Folienverpackungen lagern!
- Gute Lagerorte müssen kühl, frostfrei, trocken und dunkel sein. Die günstigste Lagertemperatur liegt bei 4°C. Einkellerkartoffeln sollten abgedeckt und nicht unnötig bewegt werden, um Keimbildung und Grünverfärbung zu vermeiden!
Kürbis
Im Allgemeinen unterteilt man Kürbisse in Zier- und Speisekürbisse. Fast alle Kürbisse sind genießbar, doch Vorsicht: einige Zierkürbisse enthalten den Wirkstoff "Cucurbitacin", der Magenkrämpfe und Übelkeit verursachen kann! Selbstverständlich sind viele Speisekürbisse auch eine Zierde und hervorragend zur Dekoration geeignet. Bei uns werden jedoch Kürbisse häufig wegen ihres Zierwertes angebaut und führen auf den Speisekarten zu Unrecht ein Schattendasein.
Der Kürbis gehört mit bis zu 90% Wassergehalt zu den wasserreichsten und damit energieärmsten Gemüsearten. Er enthält nur wenig Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsen ist der Vitamin-C-Gehalt sehr gering. Erwähnenswert sind jedoch die Vitamine ß-Karotin (Provitamin A für Sehvermögen und Haut) sowie Niacin (Eiweißverdauung). Je gelber das Fleisch, um so höher ist der Gehalt an ß-Karotin. Der Kürbis zählt zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln. Dadurch können Körpervorgänge, die an Mineralien gebunden sind optimal ablaufen. Kürbis wirkt harntreibend bei Nierenerkrankungen. Zudem ist in Kürbisfleisch Kieselsäure enthalten, die sich günstig auf das Bindegewebe, die Nägel und Haare auswirkt. Reife Kürbiskerne enthalten reichlich Zink und sind ein bewährtes Bandwurmmittel bei Kindern. Aus Kürbiskernen wird auch ein eigenwillig schmeckendes Öl gewonnen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und einem hohen Vitamin E. Kürbiskernöl wirkt cholesterinspiegelsenkend.
Der beliebteste Speisekürbis in unserem Geschäft ist der "Muskatkürbis". Er ist groß, außen graubraun, stark gerippt und hat ein dunkeloranges Fleisch. Dieses schmeckt hervorragend und sehr kräftig und ist sehr empfehlenswert für Gemüse und Suppe. Für eingelegten Kürbis oder Kürbis süß-sauer eignet sich eher der aus dem gemeinen Garten bekannte "Gelbe Zentner". Er ist groß, plattrund, gelborange und rauhschalig. Sein Fleisch ist blass gelborange und nicht so intensiv im Geschmack.

Sehr gerne für Gemüse und Suppen wird auch der "Hokkaido-Kürbis" zur Verarbeitung genommen. Der Vorteil hierbei ist nämlich, dass man ihn nicht zu schälen braucht und die Schale mitverarbeiten kann. Der "Hokkaido" ist sehr viel kleiner als der Muskatkürbis, ist außen dunkelorange, sein Fleisch ist orangerot und er hat einen kastanienartigen Geschmack. Zu Halloween wird sehr gerne der "Laternenkürbis" gekauft. Er ist mittelgroß und hat sehr weiches Fleisch und lässt sich dadurch leicht mit einem Löffel aushölen und dann mit Fratzen versehen. Sein Fleisch ist zum Verzehr aber überhaupt nicht schmackhaft!
Mangold
Der Mangold ergibt mit seinen langgestielten, bis 30cm langen Blättern ein spinatartiges Gemüse. Es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlicher
Blattfarbe, die Blätter können runzelig oder glatt sein. Es werden die Blätter und die Stiele verzehrt, nicht jedoch die Wurzeln. Die Mangoldpflanze enthält außerordentlich viel Vitamin K, außerdem Vitamin A und E, sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Die Mangoldwurzel enthält viel Zucker, der in früheren Zeiten durch Auskochen gewonnen wurde.
Pastinaken
Die Pastinake, auch Moorwurzel oder Hammelrübe, gehört zu den Doldenblütern. Aussaat März bis Mitte April, geerntet wird sie dann Ende August bis Anfang Oktober, manchmal noch bis in den November hinein.
Pastinaken schmecken würzig-scharf bis fein-süß – je nach Sorte; ähnlich wie Möhren und Petersilie. Es sind weiß- bis creme- fleischige Rüben, die in Deutschland bis ins 18. Jahrhundert hinein zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln zählten.
Küchentechnisch lässt sich die Pastinake – mit einem Sparschäler geschält und in Scheiben oder Stücke geschnitten – z. Bsp. zu Suppen, Salaten, Aufläufen wie anderes Wurzelgemüse verarbeiten.
Pilze
Viele Pilzarten sind bekannte und beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht kultivierbare Arten wie Steinpilz, Pfifferling und Trüffel, aber auch Kulturarten und –sorten wie Champignons, Shiitake, Austernpilze und Kräuterseitlinge.
Alle gerade genannten Pilzsorten erhalten sie bei uns im Geschäft. Hier einige Erläuterungen:
Steinpilz: Als "Gemeiner Steinpilz" ist der Fichtensteinpilz bekannt. Das Fleisch ist weiß, unter der Huthaut gelegentlich etwas bräunlich, von mildem nussartigem Geschmack und ohne besonderen Geruch. Es verfärbt sich bei Bruch oder Anschneiden nicht! Des weiteren gibt es noch den "Schwarzhütigen Steinpilz", den "Sommersteinpilz" und den "Kiefernsteinpilz".
Pfifferling: Das Fleisch ist weiß bis blassgelb. Frische Exemplare des Pfifferlings riechen fruchtartig (nach Aprikosen).
Champignons: auch "Egerlinge" genannt. Champignons sind hell gefärbt, der Stiel ist deutlich beringt. Die Lamellen sind je nach Reifegrad weißlich über rosig bis dunkelbraun, die Sporen purpur bis dunkelbraun gefärbt. Wir führen in unserem Geschäft weiße und cremefarbene Champignons.
Shiitake: Sie besitzen einen hell- bis dunkelbraunen Hut. Der Stiel ist meist in der Mitte des Hutes, kann aber auch etwas seitlich ansetzen.
In den Wäldern Chinas und Japans kommen sie wildwachsend vor, doch stammen auch die dort auf dem Markt erhältlichen Pilze allesamt aus Zuchtbetrieben. In Europa und Nordamerika kommen sie in der freien Natur nicht vor, werden aber auch hier in steigendem Maße kultiviert.
Shiitake besitzen die Geschmacksqualität "unami". Die moderne Wissenschaft hat inzwischen Unami als fünfte über die Zunge wahrnehmbare Geschmacksqualität neben süß, salzig, bitter und sauer anerkannt. Unami entsteht durch die Anwesenheit von Glutamat und aktiviert spezielle Geschmacksrezeptoren auf der Zunge. Es ist mitbestimmend für den Geschmack von eiweißreichen Nahrungsmitteln wie Fleisch oder Hülsenfrüchten oder einigen Pilzen.
Austernpilze: Die beliebten Speisepilze und werden in großen Mengen kultiviert. Die Hutoberhaut ist glatt, kahl und glänzend manchmal faserig und trocken, sie ist schiefer- bis schwarzgrau, dunkelbraun oder olivlich gefärbt. Das reichlich abgegebene Sporenpulver ist weiß. Das Fleisch des Austernpilzes ist weiß, selten bräunlich, es ist jung weich und riecht angenehm, wird aber rasch zäh und riecht muffig.
Kräuterseitling: Sein Fleisch ist fest, weißlich und dickfleischig. Der Kräuterseitling zeichnet sich durch ein zartes Aroma aus. Das Fleisch hat eine steinpilzartige Konsistenz. Steinpilzrezepte eignen sich ausgezeichnet zur Zubereitung mit diesem Pilz.
Rosenkohl!
Eigentlich sind wir es ja gewohnt, dass man fast jedes Gemüse zu fast jeder Jahreszeit kaufen kann. Ein Gemüse gehört definitiv nicht dazu: der Rosenkohl! Und unweigerlich verbinden wir den etwas herben Geschmack dieses kleinen Mini-Kohls nicht nur mit der Winterzeit sondern auch mit der Weihnachts- bzw. Vorweihnachtszeit, da er sich besonders als Beilage zu den in dieser Jahreszeit typischen Gerichten wie Gans und Wild eignet!
Rosenkohl enthält besonders viel Vitamin C, was man ja im Winter im Allgemeinen nicht in so großem Maße zur Verfügung hat. Außerdem bringt er jede Menge Mineralien, und zwar reichlich Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Rosenkohl liefert viele Ballaststoffe, sie tun der Verdauung und der Darmflora gut. Fett enthält Rosenkohl nahezu keines, Angst vor zu viel Kalorien muss also niemand haben, wenn er es nicht im Kochtopf in allzu großen Mengen zufügt.
Beim Einkauf sollten die Röschen fest sein, dicht geschlossen, etwa die Größe von Walnüssen haben und appetitlich grün aussehen. Gelbliche Blätter außen beweisen, dass es schon ziemlich lange her ist, dass man die Röschen geerntet hat……..Gelbe Blätter innen zeigen jedoch, dass die Röschen zart und jung sind!
Steckrüben
Steckrüben enthalten Zucker, vor allem Traubenzucker, Eiweiß, Fett, schwefelhaltige ätherische Öle, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, C sowie Nicotinsäureamid. Durch ihren hohen Wassergehalt sind sie sehr kalorienarm.
In der Küche werden nur die bis zu 1,5kg schweren Knollen verwendet. Zur Zubereitung werden Steckrüben in der Regel geschält, in dicke Stifte oder Würfel geschnitten, mit Fett und Flüssigkeit gedünstet und nach Rezept weiterverarbeitet. Dabei sind die Rüben wirklich besser als ihr Ruf. Sie haben nämlich die wunderbare Eigenschaft, fast jeden Geschmack anzunehmen. Kocht man sie mit Sellerie, Kohlrabi oder Möhren, so entsteht jeweils das betreffende Gemüse. Macht man sie mit Gurken ein, schmecken sie wie diese. Kocht man sie mit Äpfeln, so bekommt man mit wenigen Äpfeln viel Apfelmus. Gerade in den letzten Jahren erlebt die Steckrübe wieder ein "come – back", auch in der gehobenen Küche. Bei der "älteren" Generation ist sie jedoch immer noch verpönt, da sie als "Kriegs – Notessen" galt.
Sprossen
Alfalfa – Sprossen: Alfalfa ist die amerikanische Bezeichnung für Luzerne. Alfalfa – Sprossen werden in der Küche in Salaten und als Brotbelag verwendet. Ihr nussartiger Geschmack passt besonders gut zu Käse. ½ Tasse Alfalfakeimlinge hat soviel Vitamin C wie 6 Gläser Orangensaft! Die Sprossen stärken Muskeln, Knochen, Zähne und helfen bei rheumatischen Beschwerden.
Mungo – Sprossen: werden in Deutschland oft irrtümlich als "Sojakeime" bezeichnet, da eine leichte Ähnlichkeit besteht. Die Mungobohne hat mit etwa 24% (vom Trockengewicht) einen relativ hohen Eiweißanteil, der mit seinem hohen Lysin – Gehalt als wertvoll gilt. Die Sprosse, die auch roh gegesen werden kann, ist kalorienarm sowie reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Folsäure ( 59,6% Kohlenhydrate, Vitamine: A, B1, B2, Niacin, C, E, Mineralien: viel Kalium und Phosphor, Kalzium, Eisen, Magnesium)


Rote – Bete – Sprossen: enthalten viel Folsäure und sind reich an Magnesium und Calcium, sie enthalten wenig Natrium. Sie ist die etwas andere Sprosse: leuchtend – rot und erdig im Geschmack. Zur Dekoration und als Beilage an Salat, Gemüse- , Fleisch- , und Fischgerichten!
Crunchy – Sprossen: eine innovative Zusammenstellung von Kichererbsen-, Linsen-, Weizen-, Sango- und Mungosprossen, die entweder pur oder angeröstet genossen werden kann!


Zwiebel – Sprossen: haben einen angenehm erfrischenden, aromatischen und kräftigen Geschmack. Sie eignen sich hervorragend zum Garnieren und Würzen von Fisch- und Fleischgerichten, von Suppen und Salaten und sie passen herrlich zu belegten Wurst- und Käsebroten. Zwiebelsprossen wirken antibakteriell und stärken das Immunsystem. Gleichzeitig reinigen und entschlacken sie den Organismus.

Knoblauch – Sprossen: ähnlich wie Zwiebelsprossen, nur einen "Touch" knoblauchiger!
Erbsen – Sprossen: sind reich an Folsäure, besitzen viel Kalzium und Eisen, sowie Vitamin B und C.
Radieschen- Sprossen: schmecken würzig scharf, sind jedoch milder als Rettich – Sprossen.
Tomaten
Die Tomate ist nach der Kartoffel die weltweit bedeutendste Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Ähnlich wie bei anderen Früchten und wie beim Wein sind die Zusammensetzung und die Gehalte von Zucker (Fructose und Glucose) und Fruchtsäuren geschmacksentscheidend. Die rote Farbe der Tomatenfrucht beruht auf dem Gehalt an den Farbstoffen Lycopin und Karotin. Nur bei Tomaten, die im rotreifen Stadium geerntet werden, sind alle geschmacksgebenden Inhaltsstoffe voll ausgebildet.
In 100g essbarem Anteil sind durchschnittlich enthalten:
- 94,20 g Wasser 0,95 g
- Eiweiß 0,21 g Fett 2,89 g
- Kohlenhydrate 1,83 g
- Ballaststoffe 6,30 mg
- Natrium 297,00 mg
- Kalium 20,00 mg
- Magnesium 14,00mg
- Calcium 0,50 mg
- Eisen 0,82 mg
- Carotin 0,06 mg
- Vitamin B1 0,04 mg
- Vitamin B2 24,20 mg
- Vitamin C 17 Kcal
Einfach gesagt: Tomaten
- Stärken das Immunsystem
- Wirken krebsvorbeugend
- Heben die Stimmung durch Tyramin
- Beleben Gehirn, Nerven und Zellstoffwechsel
- Kräftigen Herz und Kreislauf
- Vertreiben Müdigkeit und Mangel an Spannkraft
- Gleichen den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel aus
- Steuern die Hormonbildung
- Fördern einen gleichmäßigen, erholsamen Schlaf
- Festigen Bindegewebe, Adern, Skelett und Zähne
- Verjüngen Haut und innere Zellen
- Schützen die Schleimhäute
- Beschleunigen die Wundheilung
- Wirken verdauungsregulierend, entwässernd und harntreibend
- Verhindern, dass Gallensäure im Darm entsteht
Der Markt bietet ganzjährig Tomaten an, so dass kaum jemand weiß, wann die eigentliche heimische Tomatensaison ist. Tomaten sind in der Haupterntezeit von Juli bis September aus deutschen Landen, nach dem Motto: "Heute geerntet, morgen auf dem Tisch!" ausgesprochen geschmackvoll.
Tomaten sind sehr kälteempfindlich, deshalb sollte man sie nicht im Kühlschrank aufbewahren, da sie schnell an Aroma verlieren, weich werden und faulen. Außerhalb des Kühlschrankes halten sich Tomaten, je nach Reifegrad bis zu zwei Wochen.
Runde Tomaten sind die im Anbau und auf dem Markt mit Abstand dominierenden Sorten. Sie haben 2-3 Fruchtkammern und viele gelbliche Samen in einer gallertartigen Masse bei einem Fruchtgewicht von 50 bis 100g. Das Fruchtfleisch enthält verhältnismäßig viel Fruchtsäure.
Fleischtomaten sind großfruchtig, rund bis halbrund und manchmal auch gerippt. Sie besitzen mehr als 4 Fruchtkammern, mehr Fruchtfleisch und weniger Samen als runde Tomaten. Sie sind sehr schnittfest und wiegen durchschnittlich 100 bis 250g. Fleischtomaten enthalten weniger Fruchtsäure und sind süßer und wohlschmeckender als die runden Tomaten.
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Kirsch- oder Cocktailtomaten sind die kleinsten aller Tomaten. Sie sind süßer als die herkömmlichen Tomaten und eignen sich vorzüglich zum Rohgenuß, zum Garnieren von Platten, für Cocktails oder auch zum Einlegen.
Eiertomaten stammen aus dem Freilandanbau der südlichen Länder. Ihr hoher Fruchtfleischanteil und ihr intensives Aroma machen sie ideal für Saucen, Suppen, Salate und viele Gerichte der Mittelmeerküche.
Die Coeur de Beuf Tomate stammt aus Frankreich. Sie sticht vor allem optisch hervor. Sie ist etwas mehliger als andere Tomaten und eignet sich hervorragend zum Füllen (Backofen oder Grill).


Die Tomatillo oder grüne Tomate ist in Mexico beliebt für Chilis, Eintöpfe, Saucen und Suppen. Die tomatenähnlichen Verwandten der Kapstachelbeeren werden nur bis zu 5cm groß. Die Beeren dürfen nur gekocht gegessen werden, wachsen und reifen von einem papierartigen Kelch geschützt heran. Nicht mit unreifen grünen Tomaten verwechseln!
Trüffel


Trüffel sind ohne Zweifel die wertvollsten "Pilze". Aber auch hier gibt es qualitative Unterschiede. Folgende drei Sorten sind die am meisten im Handel vertriebenen, die sie natürlich auch in unserem Geschäft erhalten:
Der Sommertrüffel, auch Scorzone genannt, hat eine dunkelbraune bis schwarze, warzige Außenhaut und ist innen mit weißlichen Adern durchzogen. Seine Reifezeit beginnt im Mai. Sein Geschmack ist in gutem Reifezustand sehr angenehm. Er hat einen erdigen Pilzgeruch. Wegen seines milden Geschmacks ist er weniger beliebt als andere Trüffelarten und gehört zu den preislich günstigeren Trüffeln. Der Schwarze Perigordtrüffel ist bei den dunklen Trüffeln der aromatischste. Er ist von ca. Ende Oktober bis Ende März erhältlich. "Winteredeltrüffel" ist sein zweiter Name. Er hat einen sehr differenzierten Geruch nach Wald und Erde, aber auch leicht süßlich und nach Moschus. Den Winteredeltrüffel nur über das gericht zu hobeln bringt nichts, viel mehr wird mit ihm das komplette Gericht zubereitet. Dieser Trüffel fördert die Kochkunst!!
Der Weiße Alba Trüffel kommt aus dem Piemont. Er ist der teuerste aller Trüffel. Ein Kilo weißer Trüffel kostet bis zu 9.000,- €. Er ist hellbraun bis weiß, 5 bis 500g schwer, rund oder knollenförmig. Beste Zeit vom Geschmack her ist der November. Er besitzt einen extrem intensiven, dem Knoblauch verwandten Geruch und einen nicht ganz so intensiven Geschmack. Seine Zubereitung ist denkbar einfach, da er nicht zum kompletten Kochvorgang geeignet ist. Drüberhobeln – Fertig!
Die weltweit größten Trüffellieferanten sind Frankreich und Neuseeland. Die hohen Preise für Trüffel machen es für Fälscher ( vor allem aus China, Marokko und Osteuropa) attraktiv, niederwertige Sorten in den Handel zu bringen, die von hochwertigen äußerlich kaum zu unterscheiden sind.
Für die Suche von Trüffeln, zumeist im Wald, werden Trüffelschweine eingesetzt. Der Duft des Pilzes ähnelt sehr stark dem Androstenon, dem Sexualduftstoff des Ebers, weshalb weibliche, geschlechtsreife Schweine instinktiv danach suchen. Es gibt auch abgerichtete Hunde, die zur Trüffelsuche eingesetzt werden. Letztere Methode hat den Vorteil, dass den Hunden die Trüffel einfacher entwendet werden können, während Schweine sie auffressen, wenn der Schweineführer nicht aufpasst.
Damit sich Geruch und Geschmack der Trüffel entfalten können, braucht es einen Geschmacksträger. Am besten eignen sich Butter oder Eigelb. Gourmets schwören auf eine einfache Art der Trüffelzubereitung: Omelett, Spiegelei oder Eiernudeln mit Butter. Dabei wird der Trüffel nach der Zubereitung der Nudeln frisch auf die Pasta in hauchdünnen Scheiben gerieben. Man sollte die Trüffel vor der Zugabe nicht waschen, sondern mit einer Zahnbürste die Erdkrümel sorgfältig abbürsten.
Um Ihre feine Küche zu vervollständigen, erhalten Sie bei uns auch jede Menge fertiger Trüffelprodukte, wie z. Bsp. Trüffelcreme, Trüffelöl, Trüffelhonig etc.............
Schauen Sie doch mal vorbei und lassen sich überraschen!
Topinambur
Bereits um 1600 gelangte die Gemüsepflanze von Nordamerika nach Europa, wurde aber Mitte des 18. Jahrhunderts von der Kartoffel verdrängt. Die auch als "Indianerkartoffel", Erdbirne, Erdartischocke oder Rosskartoffel bezeichnete Knollenpflanze ist mit der Sonnenblume verwandt. Gegessen werden aber nur die runden bis ovalen, glatten bis verknorpelten, weiß- bis rotfleischigen Knollen. Inzwischen wird Topinambur auch in Deutschland wieder angebaut, vorwiegend in Baden-Württemberg und Brandenburg. Weil die Knolle auch sehr niedrige Temperaturen übersteht, wird sie von Oktober bis März frisch geerntet. Sie enthält die Nährstoffe Eisen, Kalium und die Vitamine B1, B2, B6, Niacin und Folsäure, ist reich an komplexen Kohlenhydraten, insbesondere Inulin, das je nach Verwendungszweck zu 85% in Zucker umgewandelt wird. Daher schmeckt Topinambur leicht süßlich. Geschmacklich erinnert die Pflanze an Artischocke, Schwarzwurzel und Nuss. Topinambur hält sich nach der Ernte in feuchte Tücher gewickelt maximal vier Tage im Kühlschrank frisch.





